Proviant

Ganz ohne „Futter“ geht es auf einer Wanderung natürlich nicht. Allerdings gibt es geeignetere und weniger geeignete Verpflegungen.

Flüssiges

Man kann es nicht genügend Betonen. Im normalen Alltag werden um die zwei Liter Flüssigkeit für einen Erwachsenen als mindest Menge empfohlen. Da man bei einer Wanderung körperliche Arbeit verrichtet und entsprechend Feuchtigkeit ausdünstet, sollte man nochmals tüchtig einen drauflegen.

Für eine 5-6 stündige Wanderung sind 3 Liter Getränke nicht übertrieben. Dazu kommt natürlich noch die Flüssigkeitsmenge, welche man vor und nach der Wanderung zu sich nimmt.

Was man trinkt ist dabei nicht so ausschlaggebend. Lieber etwas „ungesundes“, z.Bsp gesüsste Getränke mitnehmen und die Trinken, als sich darüber ärgern, dass das mitgebrachte Wasser so fade schmeckt. Um etwas Gewicht zu sparen, kann es ganz praktisch sein Pulver, welches man mit etwas Wasser anrühren kann mit einzupacken. Dann braucht man nicht die gesammte Menge mitzutragen.

In der Schweiz verfügen wir über den Luxus, dass man fast von jedem Brunnen getrost trinken kann. Dabei sollte man beachten, dass es bei Bergwanderungen naturgemäss weniger Gelegenheiten gibt den Vorrat aufzufüllen, je weiter man in die Höhe steigt.

Festes

Die wohl traditionellste Verpflegung auf einer Wanderung ist der Cervelat. Dazu frisches Brot und ein zünftiges Stück Käse. Natürlich kann man dies auch mit Landjäger, Tomaten, Eiern, etc variieren. Ganz praktisch dabei ist, wenn man etwas mitnimmt, das nicht unbedingt auf dem Feuer gebraten werden muss. Je nach Jahreszeit und Waldbrandgefahr, bzw Höhe über Meer (Stichwort Waldgrenze), kann dies ein Problem werden.

Da man besonders an warmen Tagen, viel schwitzt und somit entsprechend auch Salz verliert, verspüren die meisten Wanderer einen Heishunger nach salzigem. Eine Packung „Salznüssli“ oder ähnliches Knabberzeugs für zwischendurch ist dann eine willkommene Abwechslung.

Für den kleinen Hunger zwischendurch empfiehlt sich je nach Geschmack eine Apfel oder „Energieriegel“. Ersteres hat den grossen Vorteil, dass man keinen Abfall mit rumschleppt. Ausserdem bestehen Äpfel, wie alle anderen Früchte auch, zu einem Grossteil aus Wasser womit man auch gleich was für den Flüssigkeitshaushalt gemacht hat.

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